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26.9.2017 --- 5:39

Einfache Stabilisation auf instabiler Unterlage

Stelle Dich doch bitte einmal barfuss auf ein Kissen, verlagere das Gewicht auf einen Fuß und versuche dann einbeinig langsam das Standbein etwas anzuwinkeln. Wackelst Du? Wenn ja, prima, dann gibt’s was zu üben. Wenn nein, macht nix, dann müssen wir es für Dich etwas schwerer machen. Entweder Du nimmst ein dickeres Kissen, oder machst kleine Sprünge (1cm hoch), oder schliesst einfach die Augen.

Wichtig dabei ist, dass Du nicht nach vorne in die Kniespitzen gehst, sondern Dich eher etwas mit dem Po nach hinten setzen (asiatische Hocke), die Hände können dabei als Ausgleich nach vorne genommen werden. Experimentiere mit Materialien auf denen Du stehst, lege eine gefaltete Wolldecke oder Kissen unter die Füße, allerdings nur so viel, dass Du Dich halbwegs sicher fühlst. Höre auf, wenn Du merkst, dass das Wackeln stärker wird, überlege Dir neue Herausforderungen, wenn Du ruhig stehst. Das Zittern und Wackeln des Knies ist der für eine Gelenksstabilisierung benötigte Reiz.  Er führt zu einer verbesserten unwillkürlichen Koordination im Gelenk und einer Kräftigung und Aktivierung der schnellen gelenkschützenden Muskelfasern. DAS IST KNIESTABILISIERUNG.